Unterstützungsangebote – Grundschule

Weitere schulische und außerschulische Unterstützungsangebote

 

Deutschsprachiges AG-Angebot

Ein fester Bestandteil des Angebots der DST sind die am Nachmittag stattfindenden Arbeitsgemeinschaften (AGs) interner (Lehrerinnen und Lehrer) und externer Anbieter (z.B. Vereine). Diese können nach vorheriger Anmeldung individuell genutzt werden. Das Angebot, das sowohl den sportlichen, den musisch-äthetischen sowie naturwissenschaftlichen Bereich abdeckt, variiert jährlich.

Die internen AG-Angebote, zu den auch die Hausaufgabenbetreuung gehört, werden von deutschsprachigen Lehrkräften der Schule durchgeführt, so dass sich der teilnehmenden Schülerschaft ein weiteres gebundenes und freudvolles Spracherlebnis geboten wird.

Spielekonzept GS

Gesellschaftsspiele sind ein geeignetes Medium zur Schulung sozialer und emotionaler Kompetenzen. Darüber hinaus sind sie hervorragend dazu geeignet, das Sprachvermögen unserer Schülerinnen und Schüler zu erweitern (siehe Spielekonzept). Das Kollegium der Grundschule hat sich in diesem Bereich im Schuljahr 2015/2016 fortgebildet und durch die Förderung des Vereins „Spiel des Jahres“ verschiedene Spiele in Klassensatzstärke für die Jahrgänge G1-G4 anschaffen können, die zentral gelagert werden und durch die Lehrkräfte für die Arbeit in den Klassen, in der Hausaufgabenbetreuung sowie in Vertretungsstunden ausgeliehen werden können.

 

Klassenrat

Der Klassenrat ist für uns das geeignete Zeitfenster, in dem die Klassen der Grundschule alle aktuellen Themen, die die Schule, die Klasse und/oder die Schüler/innen betreffen, in einer demokratischen und eigenverantwortlichen Form besprechen können. Im Klassenrat sind Lehrer/innen und SuS gleichberechtigte Partner. Indem die SuS ihre Angelegenheiten mit Unterstützung eigenverantwortlich regeln, können sie Selbst- und Sozialkompetenz entwickeln, demokratische Kommunikationsformen und Entscheidungsfindung üben und praktisch anwenden. So trägt der Klassenrat zur Entwicklung einer demokratischen Kultur und zur Entwicklung demokratischer Kompetenzen bei. Der Klassenrat ist auch eine institutionalisierte Form, um zwischenmenschliche und emotionale Probleme zu besprechen und zu lösen.

 

Antolin-Leseförderung

Seit dem Schuljahr 2012/2013 besteht für die Kinder die Möglichkeit, unter www.antolin.de selbständig mit einem Programm im Rahmen des Unterrichts, in der Schulbibliothek oder zu Hause zu arbeiten.

Die Kinder können sich dazu Bücher in der Bibliothek ausleihen. Nach dem Lesen beantworten die Kinder Fragen zum Buch. Zur Nutzung besitzt jedes Kind seinen eigenen Benutzernamen und ein Kennwort. Die Klassenlehrer verwalten die Klassenlisten und haben jederzeit einen Überblick über die Antolin-Arbeit ihrer Schüler. Ein motivierendes Rückmeldesystem verstärkt den Lernerfolg.

 

Projekte im Jahresverlauf

In der Grundschule werden regelmäßig Feste und Projekte veranstaltet, die zum einen jahreszeitlich bedingt sind (z.B. Sommerfest, Weihnachtsfest, …), zum anderen aus aktuellem Anlass stattfinden (Abschlusspräsentationen von Projekten und AGs, Jubiläen, Einschulung, Spielewoche, Tag der offenen Tür, …).

Dabei sind Projekttage ebenso angedacht, wie die Durchführung von Projektwochen, die das sprachförderliche Arbeiten an interessanten Themen aus der Lebenswirklichkeit der Kinder ermöglichen. Hierfür wird die reguläre Stundentafel aufgehoben.

Teamstrukturen Lehrerkollegium/ kollegiale Lerngemeinschaften- oder Hospitationen

Zur Verbesserung der Unterrichtsqualität sind an der DST jährlich kollegiale Unterrichtsbesuche in einem festgelegten Zeitraum vorgesehen, für die zur Vor- und Nachbereitung gegebenenfalls auch eine Freistellung von den Unterrichtsverpflichtungen erfolgt. Damit wird fortgeführt, was in der Grundschule bereits als „Tandem-Arbeit“ seit vielen Jahren implementiert war. Die Nutzung des Instruments der kollegialen Hospitationen ist durch die Schulleitung gewünscht, aber freiwillig. Die Teilnahme und die durch die Kollegen beobachteten Schwerpunkte werden zentral vermerkt. Im Schuljahr 2017/2018 plant das Kollegium der Grundschule die Teilnahme an dem schulischen Pilotprojekt der „kollegialen Lerngemeinschaften“ in den Fächern Sachkunde und CS.

Grundsätzlich arbeiten die Kolleginnen der Grundschule in unterschiedlichen Teamstrukturen auf Jahrgangsebene aber auch zu den festgelegten Schulentwicklungsthemen in Arbeitsgruppen zusammen, um u.a. den Unterricht gemeinsam vorbereiten und differenziert gestalten zu können.

 

Unterstützung durch Praktikanten

In der Grundschule werden im Jahresverlauf durchgängig Erzieher- und Lehramtspraktikanten aus Deutschland für eine Dauer von ein bis zu drei Monaten (in Ausnahmefällen bis zu sechs Monaten) aufgenommen, die gleichmäßig verteilt in den Klassen G1-G4 zum Einsatz kommen.

Zu ihren Aufgaben gehören Hospitationen und die aktive Teilnahme am Unterricht sowie hilfreiche Tätigkeiten für die Lehrkräfte und Klassen. Sie betreuen kleine Schülergruppen, unterstützen die Planung und Durchführung aller Feste oder Projekte und können an Konferenzen teilnehmen. Gemäß der Ausbildungsrichtlinien entwickeln die Praktikanten eigene Projekte und führen sie durch. Die Betreuung übernehmen die anleitenden Lehrkräfte, die am Ende der Praktikumszeit einen Abschlussbericht über die erbrachten Leistungen verfassen.

Für die Koordination zeichnet sich eine Kollegin (Frau Hirth) verantwortlich.

Dieses Unterstützungssystem ist uns auch im Hinblick auf den Spracherwerb besonders wichtig. Die ausschließlich deutschsprachigen Praktikantinnen und Praktikanten dienen im Schulalltag als gute Sprachvorbilder und sind teilweise auch als Aupairs in Familien untergebracht oder beschäftigen sich mit den Kindern am Nachmittag.

 

Elternarbeit

Kinder lernen erfolgreicher, wenn sie von ihren Eltern unterstützt werden. Die Einbeziehung der Eltern und ihr Engagement für schulische Aufgaben sind daher wesentliche Bedingungen für den Erfolg der schulischen Arbeit.

Eine Unterstützung der Sprachentwicklung der Kinder durch die Eltern sehen wir als unbedingt erforderlich an und beraten die Eltern entsprechend. Folgende Möglichkeiten der Unterstützung sehen wir:

  • Teilnahme der Eltern an Deutschkursen (z.B. Goethe-Institut)
  • Häuslicher Unterstützungssysteme: – Aupair-Nutzung – Privater Kontakt/ Freundschaften zu deutschsprachigen Mitschülern oder  Mitschülerinnen – Teilnahme an Austauschfahrten nach Deutschland/ Feriengestaltung – Nutzung deutschsprachiger Medien (Bücher, Fernsehen; Filme, …)
  • Positive Einstellung gegenüber der Fremdsprache Deutsch und der deutschen Kultur
  • Konstruktive Teilnahme am Schulleben
  • Außerschulische Unterstützungssysteme für die Erst- und/ oder die Fremdsprache (z.B. Ergotherapie, Logopädie, Sprachförderung, Hilfen bei Teilleitungsstörungen)

 

Hier geht es zum „ABC der Grundschule“

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