Kurz vor den Weihnachtsferien präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b ihre faszinierenden Schuhkarton-Projekte zum Thema Mittelalter. Unter dem Motto „Mein Mittelalter-Schuhkarton“ gestalteten sie eigenständig dreidimensionale Szenen, die das Leben im Mittelalter lebendig werden ließen. Von Burgen und Klosteranlagen über belebte Marktplätze bis hin zu bäuerlichen Höfen und einem Mittelaltermuseum entstanden kleine Welten voller Details und historischer Genauigkeit.
Jede Schülerin und jeder Schüler wählte ein spezielles Thema, recherchierte die typischen Merkmale der Szene und überlegte genau, wie sie kreativ umgesetzt werden konnten. Selbstgebastelte Figuren, Häuser, Werkzeuge und Tiere machten die Szenen lebendig. Jede Arbeit enthielt typische Elemente, die das Mittelalter authentisch widerspiegeln, und wurde durch einen kurzen Begleittext ergänzt, der die dargestellte Szene erklärte und das historische Wissen vertiefte.
In der letzten Schulwoche stellten die Schülerinnen und Schüler ihre fertigen Werke der Klasse vor. Sie erläuterten, welche Merkmale typisch mittelalterlich waren, welche Tätigkeiten die Menschen damals ausübten und welche handwerklichen oder gestalterischen Fähigkeiten sie beim Bau erworben hatten. Die Präsentationen zeigten eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Sorgfalt und Recherchearbeit in jedem Schuhkarton steckte.
Parallel dazu führten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ein ähnliches Projekt zum Thema „Frühe Neuzeit“ durch. Auch sie recherchierten, planten, bauten und präsentierten historische Szenen. Die Themen reichten von Darstellungen des Fegefeuers und des Ablasshandels über den Bauernkrieg bis hin zum Dreißigjährigen Krieg. So konnten die Lernenden anschaulich nachvollziehen, wie sich das Leben und die gesellschaftlichen Strukturen vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit verändert haben.
Auf der Homepage finden Sie nun eine Auswahl der beeindruckenden Ergebnisse in Bildern. Die Projekte zeigen, wie anschaulich und kreativ Geschichte im Unterricht erlebt werden kann und wie die Schülerinnen und Schüler historische Inhalte eigenständig erarbeiten und lebendig darstellen. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement, ihre Mühe und die großartigen Ideen, die diese Ausstellung möglich gemacht haben.
Am Tag der offenen Tür am 24. Januar wird es zudem die Möglichkeit geben, ausgewählte Exemplare persönlich zu bestaunen.

